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Hochschul-Präsident besuchte Freunde und Förderer in Wallfahrtsstadt Kevelaer

Kreis Kleve – Wallfahrtsstadt Kevelaer – Robert Beinio, erster Vorsitzender des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V., fasste gleich zu Beginn des Treffens bei der Mera Tiernahrung GmbH in Wallfahrtsstadt Kevelaer die Hintergründe des Besuchs zusammen: „Die Hochschule Rhein-Waal ist ein großer Gewinn für die Region. Und das möchten wir auch zeigen.“ Dass dies auch auf das Unternehmen im Tierfutter-Segment zutrifft, machten Vater und Sohn, Bernd und Felix Vos, als zwei Generationen der Unternehmensführung mehr als deutlich. Im Rahmen der Gesprächsreihe „Erst Studierende – dann Fachkräfte“ hatte man sich unter journalistischer Begleitung gemeinsam mit Vertretern des Förderverein Campus Cleve, Unternehmensvertretern und dem Präsidenten der Hochschule Rhein-Waal (HSRW), Dr. Oliver Locker-Grütjen, in Wallfahrtsstadt Kevelaer getroffen. Letzterer bedankte sich bei der Geschäftsführung der Mera Tiernahrung deutlich für die Unterstützung bei der Einrichtung einer Stiftungsprofessur für „Nachhaltige Landnutzungssysteme“. Genannte Unterstützung bedeutet für das expansionsfreudige Familienunternehmen im Industriegebiet am Rande von Kevelaer zwar die jüngste Kooperation mit der HSRW, längst aber nicht die einzige. Denn Berührungspunkte, dies bestärkte auch Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers als langjähriger Begleiter des Unternehmens, Berührungspunkte mit der Hochschule gibt es viele.

„Schon sehr früh hat mein Vater im Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. – zunächst im Beirat, dann auch als Vorstandsmitglied – mitgearbeitet und tut dies bis heute. Daraus sind intensive Kontakte zur HSRW entstanden“, so Felix Vos als Geschäftsführer der Mera Tiernahrung GmbH. Das Unternehmen übernehme beispielsweise in jedem Jahr ein Deutschland-Stipendium, präsentiere sich den Studierenden im Rahmen von Veranstaltungen wie „Studierende treffen Wirtschaft“ und „Firmen öffnen sich für Studierende“ und betreue regelmäßig Bachelorarbeiten.

Kürzlich erst sei eine betreute Bachelorarbeit zum Thema „Nachhaltigkeitskommunikation“ mit dem Hochschulpreis der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve ausgezeichnet und gewürdigt worden. „Die Zusammenarbeit mit der HSRW funktioniert und macht Spaß“, so Felix Vos mit anerkennendem Blick zum Präsidenten der Hochschule. Bernd Vos ergänzt, dass der Kontakt zur Hochschule gerade im Hinblick auf das wachsende Problem des Personalmangels wichtig sei. „Die Hochschule Rhein-Waal bietet uns die Chance, qualitativ hochwertige Mitarbeiter zu gewinnen.“ Sechs Absolventen der Hochschule seien zurzeit im Unternehmen beschäftigt – und das aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Agribusiness, Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene (QUSH) und den Wirtschaftsingenieurwissenschaften.

Eine von ihnen ist Martina Scholten. Als „nicht unbedingt typisch“ bezeichnet sie ihren Werdegang und späteren Einstieg ins Unternehmen. Nach einer Ausbildung im Bereich Lebensmitteltechnik und längerer Tätigkeit in einem Gocher Unternehmen entschloss sich die junge Frau 2012 zu einem Bachelorstudium im Bereich QUSH an der HSRW. „Ich wollte beruflich einfach noch etwas mehr“, so die 37-Jährige. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2016 fand sie eine Anstellung bei Mera und unterstützt damit heute eine der modernsten Produktionsstätten für Tiernahrung in Europa im Bereich Qualitätsmanagement und -sicherheit.

Etwas klassischer hat die Ausbildung von Marcel Kucharczyk ausgesehen. „Ich habe 2010 als einer der ersten Studierenden an der Hochschule Rhein-Waal den Bachelorstudiengang „International Business and Social Sciences“ absolviert. Meine Familie kommt vom Niederrhein und der Studiengang in englischer Sprache hat mich gereizt. So fiel meine Entscheidung auf die Hochschule Rhein-Waal.“ Nachdem Kucharczyk erste Berufserfahrungen in einem Vertriebsunternehmen gesammelt hatte, ist er seit Mitte des Jahres bei Mera im Bereich des Vertriebscontrollings für Planung und Forecasting zuständig.

„Wir versuchen mit solchen Beispielen, ebenso wie mit der Ausbildung im eigenen Haus dem Personalmangel entgegenzuwirken“, so Felix Vos. Drei von vier Ausbildungsstellen konnten in diesem Sommer besetzt werden. Bei den vielen Herausforderungen rund um die Energiekrise, Preissteigerungen und den Personalmangel sei man froh, dass die Heimtierbranche eine wohl krisenfeste Branche sei. Derzeit plane man auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine weitere Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro.

PI Mera Tiernahrung GmbH

Bildunterschrift: Zeigten gemeinsam die vielen Berührungspunkte zwischen Hochschule Rhein-Waal und der Mera Tiernahrung GmbH auf (v.l.n.r.): Hans-Josef Kuypers (Geschäftsführer des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V.), Martina Scholten (Mera-Mitarbeiterin und Hochschul-Absolventin), Irina Tönnißen (Assistenz der Geschäftsführung des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve), Robert Beinio (1. Vorsitzender des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V.), Dr. Oliver Locker-Grütjen (Präsident der Hochschule Rhein-Waal), Felix Vos (Geschäftsführer der Mera Tiernahrung GmbH) und Marcel Kucharczyk (Mera-Mitarbeiter und Hochschul-Absolvent)

„Erst Studierende – dann Fachkräfte“ Probat in Emmerich lieferte die Beweise

Für den neuen Campus Cleve – Vorsitzenden Robert Beinio war es seine Premiere 

Kreis Kleve – Emmerich am Rhein – Sie standen an diesem Morgen eindeutig im Mittelpunkt: Nicole Husser, Lars Weber, Tim Ambrosius und Noah Flüthmann. Sie alle haben ihren beruflichen Weg über die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) gemacht. Und sie sind heute in Festanstellung beim Weltmarkt- und Technologieführer im Maschinen- und Anlagenbau für die Kaffeeindustrie, dem Emmericher Vorzeige-Unternehmen Probat. „Ich denke, wir sind für die Hochschule Rhein-Waal ein Partner der ersten Stunde“, betonte Firmenchef Wim Abbing nun vor Journalisten, als der Förderverein Campus Cleve seine Gesprächsreihe „Erst Studierende – dann Fachkräfte“ in der Rheinstadt fortsetzte. Abbing ließ keinen Zweifel daran, dass sein Haus darauf baue, junge Menschen frühzeitig, häufig genug bereits als Auszubildende oder durch Duale Studiengänge mit der Firma Probat in Verbindung zu bringen. „Diese jungen Leute bleiben dann uns und auch der Region erhalten“, so die Feststellung des Firmenchefs. 

Erstmals nach seiner Wahl führte nun Robert Beinio die kleine Abordnung als Vorsitzender des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. an. Vor Monaten habe er selbst als Geschäftsführer der Kalkarer bb med. die Gäste um Hochschul-Präsident Dr. Oliver Locker-Grütjen zu Gast gehabt, freute sich der frisch Gewählte und machte im schmucken Tagungsraum von Probat deutlich, dass man die HSRW und deren Wirkung in Zeiten des Fachkräftemangels keineswegs unterschätzen solle. Dieser Gewinn für die Region solle auch weiterhin, so Robert Beinio, mit ihm als Vorsitzender angemessen dargestellt werden. Womit er den Ball zu den jungen Menschen spielte, die seitens der Probat-Firmenleitung und des Personalwesen zur Pressekonferenz geladen waren. 

So hatte sich Nicole Husser aus Geldern nach dem Praxissemester um ein Thema für die Bachelorarbeit bemüht. Geschrieben hat sie diese wissenschaftliche Arbeit dann zum Umweltmanagementsystem ISO 14001 und konnte nach Abschluss des Studiums „Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene“ ihre Arbeit als Fest-Angestellte fortsetzen. 

Eine Situation, wie Hochschul-Präsident Dr. Oliver Locker-Grütjen sie immer wieder erlebt. „Bei uns am Niederrhein gibt es viele Unternehmen – und jetzt spreche ich nicht von Probat – für die rechnen sich eigene Forschungsabteilungen nicht wirklich. Denen sind wir tagtäglich wichtige Partner und letztlich auch Fachkräfte-Anbieter. Wie beispielsweise auch Lars Weber aus Bedburg-Hau.  

Dieser hatte sich für einen Dualen Studiengang an der HSRW entschieden, schaffte es, das Unternehmen Probat für sich zu gewinnen. Mechatronic Systems Engineering studierte der junge Mann, der es schon als Kind liebte, zu basteln und zu bauen. Somit habe er diese Freude am praktischen Tun fortgesetzt bis in den heutigen Beruf hinein. Wie auch Tim Ambrosius aus Rees. Er befasst sich heute mit Steuerungsprogrammen und Programmierungen im Hause Probat – war in seinen Semestern an der HSRW enger Weggefährte des heutigen Probat-Kollegen Lars Weber. Noah Flüthmann, der vierte im Bunde an diesem sonnigen Probat-Morgen, studierte in Kleve Mechatronic, setzte sein Studium nach dem Bachelor an der HSRW fort und baute noch seinen Master in Duisburg-Essen. 

„Das Unternehmen Probat hat uns heute sehr überzeugend dargestellt, dass die Wünsche der Gründungsväter unserer Hochschule Rhein-Waal Realität geworden sind“, stellte Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers zum Ausklang des etwa 90-minütigen Treffens heraus. „Eine erkennbar große Gruppe junger Menschen mag es, hier im heimatlichen Umfeld das Abitur zu bauen, hier zu studieren und sich das Leben vor Ort zu gestalten“, so der Geschäftsführer des Fördervereins abschließend. 

 

Bildunterschrift: Zeigten musterhaft, wie aus Studierenden Fachkräfte werden können: (v.l.n.r.) Robert Beinio (1. Vorsitzender des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal), Hans-Josef Kuypers (Geschäftsführer des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal), Dr. Oliver Locker-Grütjen (Präsident der Hochschule Rhein-Waal), Andrea Meetz (HR & Organisational Development / Head of Training, Probat), Wim Abbing (Geschäftsführer Probat) und die Probat-Mitarbeiter und Hochschul-Absolventen Nicole Husser, Lars Weber, Tim Ambrosius und Noah Flüthmann.

Stabwechsel beim Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V.:

Robert Beinio folgt auf Peter Wack  

Kreis Kleve – Dass diese Jahreshauptversammlung des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. kein gewöhnlicher Austausch mit den Mitgliedern des Vereins werden sollte, darauf wies Fördervereins-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers gleich zu Beginn des Treffens hin. „Wir werden unseren Vorsitzenden, Peter Wack, verabschieden müssen“, leitete Kuypers seinen „Bericht des Vorstandes mit Ausblick auf 2022“ ein.  Er tat dies mit einem bunten Rückblick auf die Tätigkeiten des Fördervereins in den vergangenen Jahren, die von der Unterstützung von Hochschulsport und -musik, über die traditionelle Feier des Weihnachtsfestes mit den Studierenden der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) bis zur Durchführung zahlreicher Veranstaltungen zur Stärkung des Kontaktes zwischen der HSRW und der regionalen Wirtschaft reichte. Viele weitere Aktionen konnten genannt werden – stets angeführt und begleitet von Peter Wack, welcher als 1. Vorsitzender des Fördervereins seit 2010 im Amt war.

Der umfassende Jahresrückblick des Geschäftsführers auf 2021 unterstrich, wie später auch der Bericht vom Schatzmeister und Sparkassen-Vorstand Wilfried Röth, dass Campus Cleve etwa 51.000 Euro in die Infrastruktur und Vitalität der Hochschule investiert habe. Eine besondere Unterstützung kündigte Hans-Josef Kuypers in seinem Ausblick für das kommende Jahr an: So sei es der Hochschule Rhein-Waal gemeinsam mit dem Kreis Kleve, der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve und dem Förderverein gelungen, erneut eine Stiftungsprofessur auf den Weg zu bringen. Angesiedelt wird die Stiftungsprofessur dieses Mal im Bereich „Nachhaltige Landnutzungssysteme“ und erfährt Unterstützung von namenhaften Unternehmen der Region.

Hochschul-Präsident Dr. Oliver Locker-Grütjen stellte das Vorhaben im weiteren Verlauf näher vor und formulierte das Ziel, dass die Region mit wissenschaftlicher Hilfe eine Vorreiter-Rolle im anstehenden Strukturwandel im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft einnehmen solle.  In seinem Gastreferat berichtete der Präsident darüber hinaus auch über die weiteren Entwicklungen der HSRW. „Wir freuen uns sehr, dass die Studierenden und damit das Leben zurück an die Hochschule Rhein-Waal kehren konnten“, so Dr. Locker-Grütjen. Für das kommende Wintersemester habe man Pläne in der Tasche, um weiter möglichst viel Präsenzunterricht anbieten zu können. Aber auch darüber hinaus habe sich die Hochschule Rhein-Waal – auch zu Corona-Zeiten – sehr gut entwickelt. Als Beispiele seien die Programme StartGlocal und PRO4HSRW zu nennen, ebenso wie die Wahl zur Innovativen Hochschule im laufenden Jahr. Mit Gewinn des Wettbewerbs zur Innovativen Hochschule sei nicht nur eine deutliche Anerkennung der noch jungen Hochschule verbunden, sondern auch eine besondere Förderung. „Dass wir bei all dem immer wieder auf die Unterstützung des Fördervereins zählen dürfen, ist für uns keine Selbstverständlichkeit und ein großer Grund zur Freude“, so Dr. Locker-Grütjen. Peter Wack dankte er besonders für die jahrelange Unterstützung der Hochschule Rhein-Waal als Fördervereins-Vorsitzender und den offenen und konstruktiven Austausch seit Beginn seiner Tätigkeit als Präsident der Hochschule Rhein-Waal.  

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge übergab Peter Wack dann den Stab an Robert Beinio von der bb med. product GmbH aus Kalkar, welcher von der Mitgliederversammlung einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. „Ich bin überzeugt, dass es für den Förderverein ein riesiger Gewinn ist, nun von einem mittelständischen Unternehmer geführt zu werden. Dies bietet Platz für neue Schwerpunkte und Ideen“, so Wack.

In den weiteren Wahlen zum Vorstand und Beirat des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. spiegelte sich dann auch die bisherige Zufriedenheit der Mitgliedschaft mit dem Geleisteten wider. Der Vorstand wurde einstimmig wie folgt gewählt: Robert Beinio (1. Vorsitzender), Monika Geenen (2. Vorsitzende), Wilfried Röth (3. Vorsitzender), Volker Wein (Schatzmeister), Christoph Gerwers, Dr. Bruno Ketteler, Dr. Rainer Schramm und Bernd Vos (Beisitzer). Neben Silke Gorißen als Landrätin und Dr. Oliver Locker-Grütjen als Präsident der HSRW ist auch Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing Geborenes Mitglied des Fördervereins Campus Cleve. 

Robert Beinio stellte sich und seine bisherige Zusammenarbeit mit der Hochschule Rhein-Waal vor. Er brachte nach der Wahl seine Freude darüber zum Ausdruck, die Entwicklung der Hochschule Rhein-Waal mit den Tätigkeiten des Fördervereins in Zukunft unterstützen zu können und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Bildunterschrift: Alte und neue Vorstandsmitglieder zeigten sich bei der Jahreshauptversammlung zufrieden mit den Tätigkeiten des ältesten Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal: (v.l.n.r.) Wilfried Röth (3. Vorsitzender), Irina Tönnißen (Assistenz der Geschäftsführung), Robert Beinio (1. Vorsitzender), Monika Geenen (2. Vorsitzende), Hochschul-Präsident Dr. Oliver Locker-Grütjen (geborenes Mitglied), Peter Wack (ehemaliger 1. Vorsitzender) und Hans-Josef Kuypers (Geschäftsführer)

Landrätin und Präsident hocherfreut: Hochschule Rhein-Waal bekommt eine neue, zweite Stiftungsprofessur, überschrieben mit „Nachhaltige Landnutzungssysteme“

Bereits die kleinen Roll-Ups als werbliche Farbtupfer auf den Tischen des Prinz-Moritz-Saal der Kreisverwaltung Kleve sollten einen ersten Hinweis auf die besondere Gunst der Stunde liefern. „Stiftungsprofessur Nachhaltige Landnutzungssysteme“ lauteten deren Kernaussagen, unter denen sich zehn Namen zeigten, die sich in diesen Tagen als Initiatoren und Förderer der nunmehr zweiten Stiftungsprofessur an der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) zur Kenntnis bringen. In alphabetischer Reihenfolge waren da zu lesen

  • Architekt Wilmsen
  • Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V.
  • Karl-und-Maria-Kisters-Stiftung
  • Katjes Fassin GmbH + Co. KG
  • Landgard Stiftung
  • MERA Tiernahrung GmbH
  • PROBAT-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH
  • Sparkasse Rhein-Maas
  • Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH mit Sparkassen und Volksbanken
  • ZEVENS-Stiftung

„Sie alle stehen ab sofort gemeinsam über fünf Jahre lang für die Kosten dieser „Stiftungsprofessur Nachhaltige Landnutzungssysteme“ ein, freute sich Landrätin Silke Gorißen. Dann werde die Stiftungsprofessur in den Haushalt der Hochschule Rhein-Waal übernommen, zitierte die Landrätin aus Vorgesprächen mit dem Präsidenten der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Oliver Locker-Grütjen, sowie seinem Stellvertreter Professor Dr. Peter Kisters. Letzterer sei, so Gorißen, zum Start der noch jungen Hochschule im Kreisgebiet der Erste gewesen, dem diese besondere Ehre zuteil geworden sei. Nun dürfe man – durch die Anstrengungen der Beteiligten – dem Vorschlag und Wunsch des Präsidenten gerecht werden, die zweite Stiftungsprofessur auf den Weg zu bringen. 

„Ich bin allen Beteiligten ausgesprochen dankbar dafür, dass wir in dieser unserer von der Landwirtschaft wie auch der Ernährungswirtschaft geprägten Region eine solche Professur erhalten. Nicht zuletzt die fördernden Partner dürften gerade hier ihr Motiv fürs Dabeisein gefunden haben“, vermutete Silke Gorißen in Anwesenheit der Firmen- und Vereinsvertreter, der Freunde und Förderer dieses Projektes. 

Sichtlich zufrieden zeigte sich der Präsident der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Oliver Locker-Grütjen, an diesem Morgen. Zusammen mit Hans-Josef Kuypers, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve und des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V., war man auf die unternehmerisch Tätigen zugegangen und habe „allerorten offene Türen für dieses Ansinnen geboten bekommen“. Etwa eine Million Euro seien zum Start notwendig. 750.000 Euro davon seien von privaten Dritten einzubringen. „Das habe man in wenigen Monaten gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve auf den Weg bringen können“, so der Präsident der Hochschule, der weitere Hintergründe für das Projekt beitrug: 

Die Notwendigkeit der Agrarwirtschaft zur Transformation steige. Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte spielten eine stets größere Rolle, die Berücksichtigung einfordern. Gleichzeitig steige die Nachfrage nach nachwachsenden, biogenen Rohstoffen zum Einsatz in der Energie-Erzeugung und anderer Ziele. Der Niederrhein könne hier, so Locker-Grütjen, in diesem Strukturwandel eine Vorreiterrolle übernehmen – auch mit flankierender, wissenschaftlicher Hilfe durch die „Stiftungsprofessur Nachhaltige Landnutzungssysteme“. Der Präsident weiter: „Der Niederrhein ist eine der stärksten Anbauregionen für Gemüse in Deutschland und bildet gemeinsam mit den Niederlanden eine der größten und qualitativ stärksten Gartenbauregionen im Herzen Europas. Landwirtschaft und die verarbeitenden Betriebe haben eine herausragende Bedeutung für die Region. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln und deren Vermarktung sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, bei der Vermarktung und Weiterverarbeitung ist die Region mit Landgard und vielen anderen gut aufgestellt. Neben dem Gartenbau stehen Ackerbau und Tierproduktion im Fokus. Um den Herausforderungen des Strukturwandels und der Transformation zu begegnen, müssen innovative Ansätze erarbeitet und umgesetzt werden. Dabei hat die Region bereits im frühen 20. Jahrhundert mit der Gründung des Straelener Obst- und Gartenbauvereins und der Etablierung der ersten Auktion als Vorläufer der heutigen Vermarktungsstrukturen ihre Entschlossenheit und unternehmerische Initiative in Krisenzeiten zur Schaffung neuer Perspektiven für die regionale Agrar- und Ernährungswirtschaft unter Beweis gestellt. Auch in der aktuellen Situation werden neben innovativen Technologien neue, nachhaltige Wertschöpfungsketten benötigt“, so der Präsident.

Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers brachte an diesem Morgen zum Ausdruck, dass die über Jahre deutliche und enge Zusammenarbeit des Kreis Kleve mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve und dem Förderverein Campus Cleve einmal mehr Früchte getragen habe. Gerade letzterer, der Förderverein Campus Cleve, stehe nun vor der besonderen Herausforderung, die Finanzmittel der Partner zu koordinieren und damit die Finanzierung dieses herausfordernden Projektes umzusetzen. Dafür danke er, Kuypers, in besonderem Maße Peter Wack als dem Vorsitzenden des 300 Mitglieder zählenden Vereins, in gleicher Weise auch Wilfried Röth, dem Kassierer des Campus Cleve sowie Volker Wein, Vorstandsmitglied des Campus Cleve e.V..

„Es ist nun das zweite Mal, dass der Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V., vor einer derartigen Herausforderung steht. Ich freue mich sehr, dass uns der Gesamtvorstand seine vollendete Zustimmung, ja Begeisterung geboten hat, auf diesem Weg den Hochschul-Standort nach vorne zu bringen“, so der scheidende Campus Cleve-Vorsitzende Peter Wack. Diese Stiftungsprofessur, so der Jurist, sei ein richtiger Schritt zur richtigen Zeit. 

Daran zweifelt auch der Präsident der Hochschule nicht. So fasste Dr. Locker-Grütjen im Kreishaus ebenfalls die schon heute erkennbar großen Vorteile der Stiftungsprofessur wie folgt zusammen: 

„Die Hochschule Rhein-Waal hat besonders hohe Erwartungen an den Beitrag der Stiftungsprofessur zur eigenen Profilbildung, an die Entwicklung des ersten Forschungsschwerpunktes der Hochschule und – wie die Förderer – an die Förderung von Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Mit der Stiftungsprofessur kann die HSRW schneller und flexibler auf neue Entwicklungen reagieren. Auch von der damit verbundenen Kooperation mit Unternehmen profitiert die Hochschule Rhein-Waal auf vielfältige Weise. Der Anwendungsbezug der Forschung steigt, die Hochschule kann innovative Fächer einrichten oder weiterentwickeln und neue Forschungsgebiete erschließen. Insbesondere die beruflichen Perspektiven der Studierenden der HSRW können sich durch einen engen Kontakt zur Wirtschaft verbessern, weil sie frühzeitig Praxiserfahrungen sammeln und sich potenziellen Arbeitgebern bekannt machen können. Durch all das kann die Hochschule neue Schwerpunkte setzen und ihr Profil schärfen. Damit gewinnt sie im Wettbewerb um Wissenschaftler und Studierende an Attraktivität. Dies geschieht auch vor dem jüngst erfolgten Ritterschlag im Rahmen des BMBF-Wettbewerbes Innovative Hochschule, mit dem Vorhaben der HSRW zur nachhaltigen Transformation“, so der Präsident.

Das Verfahren zur Berufung sei eingeleitet, die Berufungskommission sei bereits eingesetzt, so Dr. Locker-Grütjen zum Ausklang des Treffens mit den Förderern im Kreishaus.

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Bildunterschrift: Pressekonferenz im Prinz-Moritz-Saal der Kreisverwaltung Kleve:  Die Initiatoren und Förderer informierten über die Einrichtung der Stiftungsprofessur „Nachhaltige Landnutzungssysteme“ an der Hochschule Rhein-Waal.

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Bildunterschrift: Stehen ab sofort gemeinsam über fünf Jahre für die Kosten ein: Die Initiatoren und Förderer der Stiftungsprofessur „Nachhaltige Landnutzungssysteme“.

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Bildunterschrift: Bereits die kleinen Roll-Ups als werbliche Farbtupfer auf den Tischen des Prinz-Moritz-Saal der Kreisverwaltung Kleve sollten einen ersten Hinweis auf die besondere Gunst der Stunde liefern.

Dem Fachkräftemangel den Kampf angesagt

Auf Einladung des Fördervereins Campus Cleve trafen sich Studierende und Wirtschaft in der Hochschule / Peter Wack und Dr. Oliver Locker-Grütjen begrüßten 

Kreis Kleve - Da hat der AStA, der Allgemeine Studierendenausschuss an der Hochschule Rhein-Waal, ganze Arbeit geleistet. Und nicht nur der. Die jüngste Veranstaltung des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. wurde bei herrlich sommerlichen Temperaturen ein voller, ein vielversprechender Erfolg. 

„Studierende treffen Wirtschaft“ war das Treffen vor dem Audimax überschrieben, zu dem sich die große Zahl von 40 Personalverantwortlichen auf den Weg nach Kleve gemacht hatte. „Gut und gerne 400 junge Studierende, vielleicht sogar mehr dürften dabei gewesen sein“, schätzte zum Start Peter Wack als Vorsitzender des Fördervereins, der sich auch an diesem Nachmittag der Rückendeckung von Hochschul-Präsident Dr. Oliver Locker-Grütjen sicher sein durfte. 

„Wir sind diesem Förderverein zu tiefem Dank verpflichtet“, formulierte es der Präsident bei der mittäglichen Begrüßung der internationalen Studierenden, während sich an Dutzenden von kleinen Info-Ständen die Gespräche über die Jobchancen in Stadt und Region fortsetzten. 

Ob es die AOK als Gesundheitskasse aus Kleve war oder Chefs Culinar aus Weeze – ob es Fluxana aus Bedburg-Hau war oder Ipsen International – sie alle sahen ihre Ziele vor Augen, junge Menschen für eine Zukunft im eigenen Unternehmen zu gewinnen. Mit der Mera Tiernahrung aus Wallfahrtsstadt Kevelaer, Landgard aus Straelen, mit den Probat-Werken von Gimborn Maschinenfabrik aus Emmerich am Rhein und der Wystrach GmbH als Wasserstoff-Spezialist aus Weeze war schnell der Nachweis erbracht, dass der Förderverein Campus Cleve bei der Suche nach neuen Mitgliedern längst die Grenzen der Kreisstadt überschritten hat. 

„Das Interesse an dieser unserer Veranstaltung ist kreisweit gegeben“, so unisono Fördervereins-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers und Kollegin Irina Tönnißen. Magnetisierende Wirkung zeigte an diesem Nachmittag auch die Firma MSK Verpackungs-Systeme aus Kleve selbst. Über fast zwei Stunden ließ der Strom der MSK-Interessierten nicht nach. Wie auch bei den Stand-Nachbarn, was das seitens des Fördervereins bereit gestellte kleine Buffet umso bedeutsamer erscheinen ließ. 

Der Lokale Rundfunk von Antenne Niederrhein hatte es sich nicht nehmen lassen, dieses erste Treffen dieser Art nach nunmehr drei Jahren als Live-Sendung zu platzieren. Und viele junge Studierende nutzten die Gunst der zwei Stunden, Fotos und Video-Botschaften rund um den Erdball zu posten. Es gab an diesem Nachmittag keinen Zweifel daran, dass der Förderverein Campus Cleve eines ganz sicher geleistet haben dürfte: Einen Beitrag, mit dem man dem Fachkräftemangel den Kampf ansagt. 

 

 

 

 

Bildunterschrift: Endlich wieder volle Flure in der Hochschule Rhein-Waal in Kleve: Bei „Studierende treffen Wirtschaft“ freuten sich Studierende und Unternehmensvertreter über die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen

 

 

Bildunterschrift: Zeigten sich mit der siebten Auflage von „Studierende treffen Wirtschaft“ mehr als zufrieden: Dr. Oliver-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal (l.) und Peter Wack, Hans-Josef-Kuypers und Irina Tönnißen vom Förderverein Campus Cleve e.V. (2.v.l.n.r.).

 

Bildunterschrift: Neben der Chance, ihre zukünftigen Arbeitgeber kennenzulernen, könnten sich für einige Studierende auch Wege der Zusammenarbeit im Rahmen eines Praktikumsplatzes oder einer Bachelorarbeit ergeben haben. Die Möglichkeit zum Austausch wurde rege genutzt.

Förderverein der Hochschule-Rhein-Waal – Campus Cleve lädt ein:

Wechselseitiger Austausch bei „Studierende treffen Wirtschaft“

 
Kreis Kleve – Die Veranstaltung des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. war ebenso beliebt wie etabliert: Bereits sechs Mal nutzten Unternehmen der Region das Format „Studierende treffen Wirtschaft“, um sich wechselseitig im Hörsaalgebäude auszutauschen. Wie vieles andere machte Corona eine Durchführung der Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahren unmöglich. In diesem Jahr nun gibt es die Neuauflage.

Am 11. Mai ab 14.00 Uhr werden Firmenchefs die Möglichkeit haben, auf ihr Unternehmen und ihren Personalbedarf aufmerksam zu machen. Und sicherlich werden wieder dutzende Studierender die Chance dieses Tages beim Schopf packen, hier ihre Praktikumsplätze, ihre Bachelorthemen oder gar ihre zukünftigen Arbeitgeber zu finden.

„Die Veranstaltung ist für uns ein wichtiger Bestandteil unseres Jahresprogramms und die Resonanz interessierter Studierender und die stetig wachsende Zahl an beteiligten Unternehmen bestätigen uns, wie wertvoll und wichtig Formate wie „Studierende treffen Wirtschaft“ für beide Seiten sind“, so der erste Vorsitzende des Fördervereins Campus Cleve e.V., Peter Wack. Einmal mehr seien namhafte Unternehmen wie Fluxana, Klesys, macle oder RS-Simulatoren beim Treffen in der Hochschule Rhein-Waal dabei.

Schon heute haben sich 23 teilnehmende Firmen angekündigt. So sind vor Ort:

100Pro Personal, Abercrombie & Fitch Co., Arrow Electronics, AWO Kreisverband Kleve e.V., BIOTEC Biologische Naturverpackungen, Brunel, CGI Deutschland, DeRossi Investition & Entwicklung, euregio Personaldienstleistungen, Fluxana, Fresh Logistics System, Hydrosight, Wunderland Kalkar, Klesys, macle, Neovendi, project Automation & Consulting, project Service & Produktion, RS-Simulatoren, Schoofs Energie- und Umweltberatung, Stauden Peters Pflanzenvertrieb, Wystrach und die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve.

Auch in diesem Jahr wird Antenne Niederrein wieder live berichten und eine Sendung des „Forum Kreis Kleve – Das Wirtschaftsförderungsradio" zum sonntäglichen Sendetermin zwischen neun und zehn Uhr fertigen.

Interessierte Unternehmen können sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 02821-728114 zur kostenfreien Veranstaltung anmelden.

 

 

Bildunterschrift: Auch in diesem Jahr erwartet der Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. bei „Studierende treffen Wirtschaft“ volle Flure in der Hochschule Rhein-Waal in Kleve.

 

 

Bildunterschrift: „Studierende treffen Wirtschaft“ findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal im Hörsaalgebäude der Hochschule Rhein-Waal in Kleve statt. Der Termin: Mittwoch, 11. Mai 2022

Ex-Bürgermeister Johannes Diks das 300. Mitglied des Fördervereins Campus Cleve

Das einstige 200. Mitglied Carl Prinz kam aus Goch, das aktuelle nun aus Emmerich am Rhein 

Kreis Kleve – Er ist in der Region alles Andere als ein Unbekannter. Er ist seit Jahrzehnten unternehmerisch tätig, war viele Jahre Bürgermeister in Emmerich am Rhein und zeitgleich Wirtschaftsförderer für die Rheinstadt. Heute gehört er zu den besonders erfolgreichen Gewerbe-Maklern in der Region, „segelt“ im Tagesgeschäft unter der Flagge von RE/MAX. Und er hat seine Nähe zu den Vereinen und Institutionen dies- und jenseits von Vater Rhein nie verloren. So verwundert es wenig, dass er sich in diesen Tagen dem Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. angeschlossen hat. Das Besondere: Johannes Diks ist das nunmehr 300. Mitglied des ältesten Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal.

„Es ist eine große Freude für den Campus Cleve e.V., dass sich ein Mann wie Herr Diks mit dieser Multiplikator-Wirkung unserem Verein anschließt. Dass wir mit dieser Neuaufnahme die 300er Schwelle überschreiten, das beschert unserer Mitglieder-Werbung weiteren Rückenwind“, freute sich Peter Wack als Campus Cleve-Vorsitzender am Tag der ersten persönlichen Begegnung. 

Gerne, so Johannes Diks, wolle er sich für eine Mitarbeit im Beirat des Fördervereins zur Verfügung stellen und dankte dem Campus Cleve-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers für die Ansprache auf das geplante Mitmachen. Sieht man sich die Entwicklung des seit Jahren wachsenden Initiativkreises genauer an, dann fallen die stetig gestiegenen Mitgliederzahlen durchaus auf und sind, so glauben die Engagierten um Peter Wack, auch Reaktion für das erkennbare Engagement für die Hochschule Rhein-Waal und ihre Studierenden.

Im Jahr 2011 hatte man sich mit Vorstandsbeschluss entschlossen, die Führung der Geschäfte des bereits vor der Hochschulgründung aktiven Vereins in die Hände der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve zu legen. Damals stärkten 116 Mitglieder dem gemeinnützigen Verein den Rücken. Bereits im Jahr 2013 begrüßte man, begleitet durch die Gründungspräsidentin Professorin Dr. Marie-Louise Klotz, das 200. Mitglied. Die Firma Carl Prinz GmbH & Co. KG in Goch freute sich seinerzeit über den stattlichen Blumengruß aus den Händen des Vorsitzenden Wack, begleitet von Marie-Louise Klotz und Hans-Josef Kuypers. Nun also der Schritt über die 300er Schwelle zu einer Zeit, zu der die Freude über die Rückkehr der Studierenden auf den Campus unübersehbar ist. 

So kehren in den nächsten Wochen auch die öffentlichen Begegnungen zwischen Unternehmern und Studierenden auf Initiativen des Fördervereins wieder zurück. Der vom Förderverein seit Jahren bereitgestellte Smart forfour wird wieder zwischen Kleve und Kamp-Lintfort unterwegs sein, um dem AStA-Vorstand gemeinsame Sitzungen zu ermöglichen. Und erstmals sollen Studierende der Hochschule Rhein-Waal gemeinsam die Provada in Amsterdam besuchen. „Diese wohl wichtigste Messe für Immobilien und Investitionen im Nachbarland dürfte den jungen Leuten die besondere Lage-Qualität auch unseres Grenzgebietes einmal mehr vor Augen führen“, so Campus Cleve-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers. 

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Bildunterschrift: Gemeinsame Freude über die 300. Mitgliedschaft im Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V.: Peter Wack, Johannes Diks und Hans-Josef Kuypers (v.l.n.r.)