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Förderverein Campus Cleve hatte Studierende der HSRW nach Wallfahrtsstadt Kevelaer eingeladen

Kreis Kleve – Wallfahrtsstadt Kevelaer – Es war der Tag der jungen Studierenden: Volle zwei Stunden lang widmete sich die MERA Tiernahrung in Wallfahrtsstadt Kevelaer nun dem Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. und seinen geladenen Gästen. Etwa zwei Dutzend hochinteressierte Erstsemester brachte der Reisebus aus der Kreisstadt zum expansionsfreudigen Familienunternehmen ins Industriegebiet am Rande von Kevelaer. Und wohl keiner der internationalen Gäste hatte zuvor die Erwartung gehabt, auf eine der modernsten Produktionsstätten für Tiernahrung in Europa zu treffen.

„Wir wissen ihre Gastfreundschaft am heutigen Nachmittag sehr zu schätzen“, dankte Dr. Joachim Gebel, Professor für Thermodynamik und Verfahrenstechnik an der Fakultät Technologie und Bionik der HSRW Dr. Stefan Mandel als dem Referenten des Tages.  Dr. Mandel ist Leiter für Forschung und Entwicklung bei MERA und verantwortlich für alle fachlichen und ernährungsphysiologischen Aspekte rund um die Hunde- und Katzenfutter des Unternehmens, das mittlerweile im europäischen Markt der Hundebackwaren zu den Top 3-Herstellern zählt. In über 40 Länder exportiere man, und zwar in Europa, Afrika und Asien, so Dr. Mandel mit Blick auf Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers.

Dieser machte keinen Hehl daraus, dass der Förderverein Campus Cleve, für den er als Geschäftsführer unterwegs sei, den Studiosi in den ersten Semestern auch Chancen und Wege aufzeigen wolle, wo und wie man nach dem Studium im Kreisgebiet eine erste Festanstellung in Ingenieurberufen und anderen Sparten erreichen könne.

Die Geschichte der MERA Tiernahrung beginnt im Jahr 1949, als sich der Unternehmer Karl Vos zur Gründung einer Weizenmühle entschloss. Heute, gut 70 Jahre später, dürfen Sohn Bernd und Enkel Felix Vos, beide Geschäftsführende Gesellschafter der MERA Tiernahrung, auf ein Unternehmen blicken, das 150 Mitarbeiter zählt, im Jahr mehr als 70.000 Tonnen Trockenfutter und Backwaren herstellt und dennoch ein klassisches Familienunternehmen geblieben ist.

„Für uns ist das Thema Achtsamkeit eine Herzensangelegenheit“, hieß es. Wir achten besonders darauf, dass MERA „transparent“, „ehrlich“, „leidenschaftlich“ und „vernünftig“ agiert, so lautete es im Vortrag. Und innovativ, das wurde schnell klar, ist man hier an der Industriestraße sowieso.   

Auf den Wegen zum Hunde- und Katzenfutter werden die Rohwaren bis zum Endprodukt von keiner Menschenhand mehr berührt. Der Weg zur Verpackung ist vollends automatisiert, die Palettierung wie von Geisterhand und die Gabelstapler mit dem Ziel „Hochregallager“ finden ihren Weg ohne helfende Hände. Zehn Millionen Euro hat man hier am Rande der Wallfahrtsstadt vor wenigen Jahren in ein vollautomatisches Hochregallager investiert, das in der Region seinesgleichen suchen dürfte.

Doch bei aller Perfektion in Infrastruktur und Technik will MERA der „tierisch gute Arbeitgeber sein und bleiben“. Daran ließ man auch vor den Studierenden der Hochschule Rhein-Waal keinen Zweifel. Mit Marketing-Formulierungen wie „Aus Liebe zum besten Freund“ oder „Aus Liebe zur Samtpfote“ wurde schnell deutlich, dass Hund und Katze sich im Hause Mera bestens vertragen.  

Seit Jahren schon wächst der gesamte Markt um zwei bis vier Prozent – und das Vorzeige-Unternehmen aus Wallfahrtsstadt Kevelaer in gleicher Weise mit. Lange schon haben sich die Mitarbeiter an die drei Schichten gewöhnt, die unter dem MERA-Logo gefahren werden. Nicht nur „Beste Freunde“ und „Samtpfötchen“ scheinen bei MERA also in guten Händen. So jedenfalls der Eindruck der jungen Studierenden, denen an diesem Nachmittag besonderer Einblick gewährt wurde.

Bildunterschrift: Ein erstes Willkommen unter dem großen MERA-Schriftzug: Dr. Stefan Mandel (9. v.r.) freute sich über den Besuch der Studierenden auf Einladung des Fördervereins Campus Cleve.   

Förderverein Campus Cleve hatte Erstsemester der Hochschule Rhein-Waal zu PROBAT nach Emmerich eingeladen

Kreis Kleve – Emmerich am Rhein – Gut 15 mal 15 Zentimeter groß war der kleine Modell-Röster in Händen von Tina von Gimborn-Abbing. Mit größter Vorsicht füllte die Leiterin des Museums für Kaffeetechnik an diesem Nachmittag dessen kleine Trommel, bevor Brennspiritus entzündet und der Röst-Vorgang binnen Minuten vollendet wurde. Die hellen Arabica-Bohnen waren auf heißer Flamme zu dem geworden, was Genießer zum vollendeten Kaffeegenuss brauchen: Leuchtend braune Bohnen, die schon beim Hinsehen an die wohltuende Tasse Kaffee denken lassen.

25 Studierende waren es, die zusammen mit Professor Dr. Joachim Gebel der Einladung des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. zur PROBAT-Werke von Gimborn Maschinenfabrik nach Emmerich am Rhein gefolgt waren. Und Gebel, für die Fakultät Technologie + Bionik und den Studiengang Mechanical Engineering engagiert, nannte es einen „besonderen Glücksfall, hier bei PROBAT stets große Kooperationsbereitschaft zwischen Unternehmen und Hochschule anzutreffen“.

Pünktlich um zwei Uhr rollte der Reisebus vor das repräsentative PROBAT-Gebäude-Ensemble. Tina von Gimborn-Abbing, Leiterin des Museums für Kaffeetechnik, hatte es sich an diesem Tag nicht nehmen lassen, die interessierten jungen Leute persönlich über die Geschichte und die Entwicklung des Unternehmens bis hin zur heutigen Stellung als Weltmarkt- und Technologieführer bei der Herstellung von Kaffeeröstmaschinen und               -anlagen zu informieren. Ob es die Trommelröster waren, die Tangential- oder Zentrifugalröster – die angehenden Ingenieure wollten es beim Rundgang auch durch die Fertigung genau wissen und stellten ihre Fragen bis hin zu den Leistungsdaten. Auch die Tatsache kam zur Sprache, dass man gerade dem aktuellen Hochschulpreis-Träger der Kreis-Wirtschaftsförderung einen Besuch abstatte.  

Beeindruckend empfanden sie alle die 115 Patente, die der Weltmarktführer sein Eigen nennt. Zwei von drei Tassen Kaffee, die auf dem Erdball getrunken werden, sind mit Röstmaschinen von PROBAT geröstet. 90 Prozent der Produkte gehen ins europäische Ausland, nach Nordamerika und in den Asien-Pazifik-Raum. Spätestens da war die international geprägte Gästegruppe brennend interessiert.

„Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie sich heute für unsere Belange geöffnet haben“, dankte Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers im Namen des Fördervereins Campus Cleve zum Ausklang der Veranstaltung – wohl wissend, dass das Gebotene von den Erstsemestern schon zur selben Stunde zu Kontaktern in aller Welt gepostet wurde.

PI Firmen ffnen sich fr Studierende Probat

Bildunterschrift: Die Erstsemester des Studiengangs Mechanical Engineering an der Fakultät Technologie + Bionik der Hochschule Rhein-Waal besuchten nun auf Einladung des Fördervereins Campus Cleve die Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik in Emmerich am Rhein. Tina von Gimborn-Abbing persönlich begrüßte die jungen Leute und führte die Gästegruppe für etwa 200 Minuten durch das Unternehmen. Der Hersteller von Kaffeeröstmaschinen und -anlagen – anerkannt als Weltmarkt- und Technologieführer in seinem Segment – zählt heute weltweit etwa 900 Mitarbeiter, davon 550 in Deutschland.

Förderverein Campus-Cleve freute sich über mehr als 500 Gäste zum traditionellen Weckmann-Essen in der Mensa

Kreis Kleve – Bereits von Weitem sah man, dass dieser Abend in der Mensa der Hochschule Rhein-Waal ein besonderer sein musste. Erleuchtet durch Hunderte kleiner und kleinster Lämpchen war sie Ziel für das Präsidium. Einige Dutzend Professorinnen und Professoren suchten ihren Weg, sicherlich mehr als 500 Studierende der Standorte Kleve und Kamp-Lintfort waren dabei, Journalisten der Region ebenso. Mit dem Öffnen der zweiflügeligen Glastür erreichten Klänge der Hochschulmusik den Gast. Ein Teppich internationaler Stimmen schwebte ebenso über den Studierenden wie der Glühwein-Duft, für den der Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. einmal mehr Sorge getragen hatte. 

„Weckmann-Essen mit dem Campus Cleve“ hatte es in der Einladung an die vielen Adressaten geheißen, die mittlerweile zu echten Fans dieser zur Tradition gewordenen Veranstaltung kurz vor dem Weihnachtsfest geworden sind. Und im Kegel weißen Lichts lag er da, der riesige Weckmann, gut drei Meter lang, den Walter Heicks für dessen Auftritt aufs Schönste herausgeputzt hatte. Selbst das „Campus Cleve-Logo“ trug der bärtige Riese auf seinem Rock und motivierte Hochschulpräsident Dr. Oliver Locker-Grütjen, für den Bäcker- und Konditormeister um den ersten lange anhaltenden Applaus der abendlichen Runde zu bitten. 

„Ich bin überwältigt von der Resonanz dieses Abends“, verriet Dr. Locker-Grütjen in seinem Grußwort den Gästen. Und auch noch mehr: Mit Blick auf die internationale Runde stellte er heraus, dass es nicht nur im Englischen keinen rechten Namen für den winterlichen Gesellen Marke Weihnachtsmann gibt, nein. Auch im Deutschen vergebe man landauf landab sehr unterschiedliche Titel für das, was da auf langem Tischtuch gestreckt zu sehen war: Stutenkerl, Krampus, Grättimann, Hefekerl, Pfefferkuchenmann, Dambedei oder Klausenmann war da zu hören. „Und in Mülheim sagen wir gar Pumann“, so Dr. Locker-Grütjen vor seinem jungen Auditorium. 

Bei derart Wissenswertem mochte auch Peter Wack, der Vorsitzende des Fördervereins Campus Cleve nicht nachstehen und beklagte das Fehlen einer echten Weckfrau, bevor alle, auch der Beiratsvorsitzende Dr. Kurt Kreiten, Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers, die Campus-Engagierte Irina Tönnißen, Vorstandsmitglied Monika Geenen, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kleve, Josef Gietemann, und die stattliche Runde der Professorinnen und Professoren den Applaus für das erste deftige Stück Weckmann lieferten. 

Gut drei Stunden lang währte das Treffen an diesem feucht-nebligen Abend, der den Blick auf die beleuchtete Schwanenburg nur schemenhaft zuließ. Und wer denn von dem Weißbrot des frischen Riesen nicht genug bekommen hat, für den hatten Walter Heicks und seine fleißigen Gesellen weitere 700 kleine Weckmänner, die Butter und den Käse mitgebracht. Satt geworden, das dürfte außer Frage stehen, sind sie an diesem Abend alle. 

Bildunterschrift: Einmal mehr erlebte man an der Hochschule Rhein-Waal eine Premiere: Dr. Oliver Locker-Grütjen, der Präsident der Hochschule Rhein-Waal, schnitt erstmals den riesigen 

Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. sorgt für riesigen Weihnachtsbaum und lädt zum Weckmann-Essen

Kreis Kleve – Weit streckt sich der lange Arm des Krans, zieht den riesigen Tannenbaum von der Ladefläche des 18-Meter-Sattelzuges und holt ihn in weitem Bogen auf die erkennbare Bodenhülse zu. Wenige Minuten sind es noch, dann zeigt sich der Campus der Hochschule Rhein-Waal wieder mit seinem vorweihnachtlichen Tannenschmuck. Einmal mehr hat der Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. dafür gesorgt, dass sich das Hochschul-Gelände mit einer weithin sichtbaren, beleuchteten Tanne zeigen kann. 

„Wir freuen uns, dass wir als Förderverein dieses vorweihnachtliche Symbol hier aufstellen können“, so Peter Wack als Vorsitzender von Campus Cleve. Sei doch die stattliche Tanne ein Hinweis auf unsere Bräuche und auch ein Vorzeichen für das anstehende baldige gemeinsame Weckmann-Essen in der Mensa der Hochschule, das Jahr für Jahr mehr Studierende anlockt und längst auch für die Kommilitonen aus Kamp-Lintfort zum Geheimtipp geworden ist. 


„Weckmann-Essen mit Glühwein“, ist die Zusammenkunft am 10. Dezember überschrieben. Und eigens dafür wird Kleves Bäcker- und Konditormeister Walter Heicks wieder dem Wunsch des Fördervereins gerecht und einen riesigen, fast drei Meter langen Weckmann backen, dem es dann wohl vor mehr als 600 Studierenden bei vorweihnachtlichem Lichterglanz im wahrsten Sinne des Wortes „an den Kragen geht“.

Einige Kilos guter Butter gehören zum Gebotenen dazu, viele Dutzend der kleineren Weckmänner, einige Pfund frischen holländischen Käses – es wird wieder an alles gedacht sein, auch an Kakao und Glühwein. Für vorweihnachtliche Stimmung werden auch John Crossan, Beauftragter für die Hochschulmusik, sowie Hochschulchor und Hochschulorchester sorgen, welche die Zusammenkunft musikalisch begleiten werden.

Und unweit der Mensa könnten die Blicke einmal mehr auf die neue stattliche Tanne treffen, die nun im zehnten Jahr wohl als „ein Stück Tradition“ bezeichnet werden darf. 

 

Bildunterschrift: Bedankt sich als Vorsitzender des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. gerne bei den fleißigen Helfern vom Uedemer Bauernmarkt Lindchen: Peter Wack (3.v.r.). Einmal mehr haben sie ganze Arbeit geleistet, damit der vorweihnachtliche Lichterglanz auch den Campus der Hochschule Rhein-Waal erreicht. 

22.000 Euro-Spende vom Campus Cleve als „Zeichen der Begeisterung“

Verein fördert Studiengang „Kindheitspädagogik“ an der Hochschule Rhein-Waal / Lernwerkstatt „KLEX“ wird von Professorin Dr. Alemzadeh erweitert

Kreis Kleve – Ganz sicher gehört dieses Engagement des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. zu den größten in seiner gut 13-jährigen Geschichte: 22.000 Euro spendet der älteste der Hochschul-Fördervereine mit seinen heute 290 Mitgliedern für die Lernwerkstatt „KLEX“.

„Diese Spende ist auch ein äußeres Zeichen für die Begeisterung, mit der wir als Förderverein die Belange unserer Hochschule Rhein-Waal nach vorne bringen wollen“, so Peter Wack, der Vorsitzende des Fördervereins Campus Cleve. Auch sei die Berufung von Professorin Dr. Marjan Alemzadeh als Pädagogin mit dem Schwerpunkt „Frühkindliche Bildung“ und ihrem Ziel, die Lernwerkstatt „KLEX“ zu weiteren Erfolgen zu führen, ein wichtiges Argument für die Spende.

 „Der Vorstand unseres Fördervereins Campus Cleve hat sich einstimmig, und zwar mit unverkennbarer Begeisterung, unserem Vorschlag angeschlossen, das Projekt zu unterstützen. Wir werden alle hochinteressiert zusehen, wie „KLEX“ sich an unserer Hochschule entwickelt“, so Wack bei der Geldübergabe im Vorstandskreis vor Journalisten.

Die Lernwerkstatt „KLEX“ ist ein Ort, an dem Studierende des Studiengangs Kindheitspädagogik B.A. zusammen mit Kindern aktiv, forschend, entdeckend, kreativ und offen lernen können. Prof. Dr. Marjan Alemzadeh hat sich zum Ziel gesetzt, hier das Erfahrungslernen von Kindern und Studierenden in den Vordergrund zu stellen.

So wird in der „Küchenchemie“ mit unterschiedlichen Lebensmitteln hantiert und chemische Prozesse dadurch erfahrbar gemacht – beispielsweise, wenn man Backpulver mit Wasser vermischt, sich Schaum bildet und das Glas überläuft.

Zum aktuellen Pressetermin stand „Mathematik erfinden“ mit einem Konzept von Kerensa Lee, einer anerkannten Konzeptgestalterin und Lernbegleiterin im Bereich Mathematik und Kunst, auf dem Seminarplan.

Acht Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Marienschule in Kleve besuchten den Campus, um in ihrer Schülerzeitung einen Beitrag über die Hochschule Rhein-Waal zu schreiben. Gemeinsam mit Studierenden der Hochschule konnten sie im „KLEX“ die Erfahrung machen, was gleiches Material in großer Menge auslöst. 30 Euro in Ein-Cent-Stücken auf einem Tisch ausgebreitet führte beispielsweise dazu, Flächen, Formen (z.B. ein Dreieck) oder Linien zu bilden oder gar Modelle (z.B. eine Blume) zu legen.

Der Unterschied zum typischen Mathematik Unterricht bestehe darin, dass Mengen sinnlich erfahrbar gemacht werden und das eigene Erleben und Gestalten der Kinder und Studierenden im Mittelpunkt stehe, so Prof. Dr. Alemzadeh. Anders als die meisten es im Mathematik-Unterricht erlebt haben, stehe das fantasiebestimmte Strukturieren im Vordergrund, das über den Ansatz forschenden Lernens zu mathematischen Bildungsprozessen führe. Die anschließende Reflexion und Verknüpfung der eigenen Erfahrungen mit theoretischem Wissen sei das, was zu nachhaltigen Bildungsprozessen führe. Kinder wollen die Welt entdecken und ihre Fragen stellen, nicht die Fragen der Großen beantworten – das sei es, was frühkindliche Bildungsprozesse ausmache.

„Ich bin dem Förderverein Campus Kleve sehr dankbar für die großzügige Spende in Höhe von 22.000 Euro.“, zeigt sich Prof. Dr. Alemzadeh im Gespräch erfreut. „Um das Konzept des Forschenden Lernens in unserem Studiengang zu verankern und die Lernwerkstatt-Arbeit noch intensiver einzusetzen werden noch viele Materialien benötigt. Im „KLEX“ werden innovative didaktische (Hochschul-)Formate für den Bereich der Kindheitspädagogik erprobt und erforscht.“

Der Ausbau der Lernwerkstatt KLEX werde daher auch von Seiten des Präsidiums intensiv unterstützt.

Bildunterschrift: Der Vorstand des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. freut sich, das Projekt „KLEX“ mit einer beachtlichen Summe unterstützen zu können.

Bildunterschrift: Prof. Dr. Marjan Alemzadeh, Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt „Frühkindliche Bildung“ an der Hochschule Rhein-Waal, setzt sich für den Ausbau der Lernwerkstatt „KLEX“ ein.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie können Riesen-Chancen im Beruf bieten / Kreis-Wirtschaftsförderung platziert Werbespot in den Kinos 

 Kreis Kleve – Nicht nur das Institut der deutschen Wirtschaft weiß, dass für junge Menschen mit guten Noten in den sogenannten MINT-Fächern Tür und Tor offenstehen. Ende des letzten Jahres waren mehr als 500.000 Stellen in der Bundesrepublik unbesetzt. Auch an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve, das ist bekannt, dürfte die Nachfrage junger Menschen nach Studienplätzen mit MINT-Hintergrund höher sein. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie sind einfach nicht die Lieblingsfächer der angehenden Studierenden. 

Genau da setzt nun eine werbliche Aktivität an, für die sich die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve mit finanziellen Mitteln der Sparkassen und Volksbanken im Kreisgebiet stark macht. In diesen Tagen läuft in den Tichelpark-Kinos in Kleve wie auch im Herzogtheater in Geldern ein Werbespot im Vorprogramm, in dem Johannes Jansen als Geschäftsführer der project Automation & Engineering aus Kranenburg wie auch Professor Dr.-Ing. Peter Kisters als Vizepräsident für Forschung, Innovation und Wissenstransfer an der Hochschule Rhein-Waal die Hauptrollen spielen. 

„Die Beiträge richten sich deutlich an die Zielgruppe Junge Menschen“, so Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers zum Projekt und werben für die MINT-Fächer. Auch der Hochschule Rhein-Waal, den Berufskollegs und den weiterführenden Schulen, den Städten und Gemeinden als Multiplikatoren, den Kreditinstituten, der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer wie auch der Handwerkskammer und der Kreis-Handwerkerschaft und vielen mehr werde der 45-Sekunden-Werbespot angeboten. In den sozialen Medien wird man ihm begegnen und selbstverständlich bei den Veranstaltungen der Kreis-WfG. „DENK MINT“ lautet der Titel des Kino-Spots und der Film-Clips mit Prof. Dr.-Ing. Kisters und Johannes Jansen. Produziert wurde das Ganze bei den Niederrhein-Medien in Emmerich am Rhein. 

Der Spot zeigt Professor Dr. Kisters in genau der Autowerkstatt, in der er bereits als junger Mensch immer wieder seine Ferienarbeit leisten durfte. Ganz locker sitzt er da, angelehnt an einen für die Rallye aufbereiteten Wagen und motiviert die Youngster, sich das Thema „MINT“ einmal genauer anzusehen. Firmenchef Johannes Jansen, der in der Grenzfeste gut 100 Mitarbeiter beschäftigt, zeigt sich in seiner Fertigungshalle, während einer seiner Roboter durch die Halle rollt und ihn zur Aussage motiviert: „Es ist einfach toll, erste Überlegungen aufs Papier zu bringen und Monate später solche Bilder beim Kunden im Produktionsprozess zu erleben. DENK MINT“.

Viele nützliche Informationen sowie auch die beiden ausführlichen Versionen der MINT-Filme sind unter www.denk-mint.de zu finden.

Denk Mint Prof Dr Ing Kisters

Bildunterschrift: Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters genau da, wo er sich als junger Mensch bereits wohlgefühlt hat: In der Nähe der Technik.

Denk MINT Johannes Jansen

Bildunterschrift: Johannes Jansen, Geschäftsführer der project Automation & Engineering aus Kranenburg, hat schon mehrfach Praktikanten der Hochschule Rhein-Waal „auf den Geschmack gebracht“. DENK MINT.

Förderverein Campus Cleve freute sich beim Unternehmerforum über etwa 100 Gäste „am Anfang einer Revolution“

Kreis Kleve – Peter Wack, der Vorsitzende des veranstaltenden Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. unterstrich die Bedeutung dieses Unternehmerforums auf seine Weise: „Die Digitalisierung ist kein Schlechtwettergebiet, das vorüberzieht“, so Wack zu den etwa 100 Gästen im Raum Geldern des Hörsaalgebäudes. Vielmehr befinde man sich in der Anfangsphase einer digitalen Revolution, der die Veranstaltung „Wettbewerbs- und Wissensvorsprünge durch Digitalisierung“ gerecht werden wolle. Und Volker Wein, der Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins und Geschäftsführer der KPP Steuerberatungsgesellschaft mbH, warb zunächst für die Mitgliedschaft im Förderverein und erinnerte an den langen Weg vom handgeschriebenen Kassenbuch bis zur rechtssicheren digitalen Form. Er wagte die Prognose, der Kurs in die digitale Zukunft sei sowohl eine personelle Herausforderung wie auch Riesen-Investitionsmaßnahme.

Gleichsam als „Mutmacher für Veränderungen“ hatte Professor Dr. Ralf Klapdor, BWL-Professor an der Hochschule Rhein-Waal und Moderator des Nachmittags, Referent Christoph Kühnapfel ins Rennen geschickt. Am allseits häufigen Gebrauch von Navigationsgeräten unserer Autos und der intensiven Nutzung von WhatsApp bewies der Geschäftsführer der Team-IT Group, „dass nicht wir uns verändern, sondern die Technik den Einfluss auf uns gewinnt“. 80 Prozent aller Fehlentscheidungen seien am Festhalten alter Zöpfe auszumachen. Kühnapfel: „Kleine Kinder bauen ihre Lego-Burg ebenso gerne zusammen wie sie sie auch zerstören“, so der Investor mutige Schritte fordernd.

Wie schnell sich die Welt mit der Digitalisierung ändert, das stellten René Gichtbrock als Geschäftsführer der KPP Steuerberatungsgesellschaft und Marc Derksen als Leiter der Berns Gebäudetechnik vor. Gichtbrock nannte Derksen voller Hochachtung einen „Meister der Umsetzung“. 160 Mitarbeiter habe Berns mit der sechsstelligen Investition auf einen neuen Kurs gebracht. Gewonnen habe seither die Mobilität der Monteure, die heute ihre Tagestouren mit weitreichenden Informationen starteten, ihre Leerzeiten reduzierten und damit stets auf dem wirtschaftlichsten Kurs seien. Die Abrechnung der 990 aktuellen Projekte geschehe zügiger, deren Kostenstände seien jederzeit zu sehen, das Schreiben von Rechnungen, das Mahnwesen und die ureigene Liquidität hätten sich verbessert. Gichtbrock über seinen Mandanten: „Bei der Firma Berns hat man den Weg von „Relativ unstrukturiert“ bis „Perfekt organisiert“ Zug um Zug umgesetzt.“
Damit das Gewonnene nicht in falsche Hände gerät, dazu lieferte Volker Wassermann als Geschäftsführender Inhaber der bridge4IT mit dem Thema Datensicherheit einen Beitrag. „Ich möchte Ihren Blick erweitern“, nannte Wassermann sein Ziel und riet den Firmenchefs, ihre Notfallpläne im Falle eines Hacker-Angriffs nicht im ausgefallenen System platziert zu haben. Er befürwortete eine Versicherung gegen den Zwischenfall. Schon bei Spannungsspitzen, einem Störfall wie einer Bombenentschärfung in der Nachbarschaft oder einem Besuch von „Rudi Ratte“, also von Nagetieren im System, könne es teuer werden. Der rheinische Grundsatz „Et hätt noch emmer joot jejange“ passe nicht immer.

Bildunterschrift: Peter Wack, der Vorsitzende des Fördervereins Campus Cleve, freute sich zum Start ins aktuelle Unternehmerforum über die sehr gute Resonanz auf die Einladung und nannte die Digitalisierung eine Revolution.

Bildunterschrift: „Wettbewerbs- und Wissensvorsprünge durch Digitalisierung“ war die Veranstaltung im Hörsaal der Hochschule Rhein-Waal überschrieben. Ihren Beitrag leisteten Marc Derksen, Christoph Kühnapfel, René Gichtbrock, Volker Wassermann, Professor Dr. Ralf Klapdor, Hans-Josef Kuypers, Peter Wack und Volker Wein.