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Finanzielle Unterstützung für Studierende an der Hochschule Rhein-Waal

Hochschule Rhein-Waal, Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. und Sparkasse Rhein-Maas engagieren sich mit finanzieller Unterstützung für Studierende

 PK 25052020

Bildunterschrift: Trafen sich zum Pressegespräch in den Räumlichkeiten der Sparkasse Rhein-Maas in Kleve (v.r.n.l.): Wilfried Röth, Vorstandsmitglied der Sparkasse Rhein-Maas, Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal, Peter Wack, 1. Vorsitzender des Fördervereins Campus Cleve e.V. und Hans-Josef Kuypers, Geschäftsführer der Kreis-Wirtschaftsförderung und des Fördervereins Campus Cleve e.V.

 Kreis Kleve - Das Deutschlandstipendium erlaubt der Hochschule Rhein-Waal, Studierende zu fördern, die sehr gute Leistungen im Studium erbringen und darüber hinaus besonderes fachliches oder soziales Engagement unter Beweis stellen. Auch in diesem Jahr wird die Hochschule Rhein-Waal wieder das Deutschlandstipendium vergeben können. Der Förderverein Campus Cleve e.V. stellt 9.000 Euro bereit und auch die Sparkasse Rhein-Maas beteiligt sich mit 9.000 Euro. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Studierenden an der hiesigen Hochschule zu unterstützen“, erklärt Wilfried Röth, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Rhein-Maas.


Förderverein Campus Cleve spendet 10.000 Euro für Studierende in Schwierigkeiten

Peter Wack

Bildunterschrift: Peter Wack, der Vorsitzende des Fördervereins der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V., ruft zu weiteren Spenden für die Studierenden der Hochschule Rhein-Waal auf.

Kreis Kleve – Die Industrie sorgt sich um den Fortbestand der Lieferketten, dem Handel vor Ort sind die Tagesumsätze weitestgehend genommen, die Menschen vor Ort blicken sorgenvoll auf die nahe Zukunft. Da verwundert es wenig, dass auch viele Studierende der Hochschule Rhein-Waal die Job-Verluste der letzten Wochen sehr deutlich zu spüren bekommen. „Es gibt nicht wenige, die ihren Lebensunterhalt kaum mehr gestemmt kriegen, mit ihren Mieten ins Hintertreffen geraten und ihren laufenden Verpflichtungen gegenüber ihren Energielieferanten nur schwerlich nachkommen können“, ist aus dem Umfeld der Hochschule Rhein-Waal zu hören. 

Vor diesem Hintergrund hat sich Hochschul-Präsident Dr. Oliver Locker-Grütjen an den Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. gewandt. Seine Bitte: „Gibt es die Möglichkeit, einen gewissen Betrag in einen zu gründenden Sozialfonds zu spenden, mit dem eine erste notwendige Hilfe geleistet werden kann?“  

 


Auch dem Gartenbau geht es im Moment besonders dreckig

Kreis Kleve – Die Sonne lacht am Himmel, der Blick in die Parks und Gärten macht mehr und mehr Freude. Im Grunde ist es genau die Zeit, zu der alle Menschen mit dem sogenannten „Grünen Daumen“ von innerer Unruhe getrieben zu ihren Gärtnern fahren oder in die Gartencenter gehen würden. Zur Stunde ist es anders. „Die Vertriebswege sind weitestgehend zu“, zeigt sich die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve besorgt um alles das, was gegenwärtig auf den Feldern auf die vorösterliche Ernte wartet. Die Absatzmärkte fehlen, wenn dem Gärtner die Ladenöffnung versagt bleibt. 

„Es kommt heute mehr denn je auf die erkennbare Solidarität an“, äußerte sich nun ein besorgter Gartenbauer mit Blick auf seine Felder und in Gedanken an seine Kreditgeber. Ob es der Spargel ist oder die blühenden Topfpflanzen sind, die Primeln, die Stiefmütterchen, die Hortensien – ihnen allen steht im schlimmsten Falle bevor, nüchtern und kalt schlichtweg und ohne jede österliche Achtung untergepflügt zu werden. 

„Der Automobilhersteller kann seine Überproduktion für sechs Monate auf die Wiese stellen, uns Gärtnern bleibt nur, den Ausfall einer gesamten Saison unterzupflügen und unserem Banker das Problem näher bringen zu müssen“, laute das Klagelied der Branche, zu Gehör gebracht bei der Kreis-WfG. Auch meldet sich ein erster Steuerberater, der bei den Fördermöglichkeiten die Not leidenden Gärtner und Landwirte vermisst. 

Zeitgleich – auch das ist Corona zuzuschreiben – laufen die jüngsten Nachrichten mit der Botschaft, dass den alljährlichen 300.000 Saisonarbeitern ein Einreiseverbot auferlegt wurde und damit die fleißigen Helferinnen und Helfer aus Bulgarien, aus Polen und Rumänien in diesem Jahr wohl nicht auf die Felder zwischen Kranenburg und Straelen ausschwärmen dürften. Zwar hört man bisweilen – auch bei der Kreis-WfG – dass die Vermarkter zum 19. April starten wollen, aber die Lage zu überschauen traut sich gegenwärtig niemand. 

Der Förderverein der Hochschule Rhein-Waal –Campus Cleve e.V. hat nun schriftlich zugesichert, dass man den Studierenden, die ihre ungewollte Sommersemester-Freizeit vielleicht auf einem Feld der Region verbringen möchten, die Mobilität zu den Gartenbaubetrieben bereitstellen werde. 

„Wir wissen noch nicht, wie die Resonanz aussehen wird. Eine Fahrgelegenheit kriegt der Förderverein irgendwie hin“, so Hans-Josef Kuypers für den Campus Cleve. Man sei sich im Klaren darüber, dass dies alles ein Tropfen auf den heißen Stein sei. Aber es sei auch ein erkennbares Signal an die, denen es im Moment wirtschaftlich besonders dreckig gehe. Ein wenig Solidarität eben. 

 


Das MERA-Hochregallager wurde zum Star des Tages

Förderverein Campus Cleve hatte Studierende der HSRW nach Wallfahrtsstadt Kevelaer eingeladen

Bildunterschrift: Ein erstes Willkommen unter dem großen MERA-Schriftzug: Dr. Stefan Mandel (9. v.r.) freute sich über den Besuch der Studierenden auf Einladung des Fördervereins Campus Cleve.   

Kreis Kleve – Wallfahrtsstadt Kevelaer – Es war der Tag der jungen Studierenden: Volle zwei Stunden lang widmete sich die MERA Tiernahrung in Wallfahrtsstadt Kevelaer nun dem Förderverein der Hochschule Rhein-Waal – Campus Cleve e.V. und seinen geladenen Gästen. Etwa zwei Dutzend hochinteressierte Erstsemester brachte der Reisebus aus der Kreisstadt zum expansionsfreudigen Familienunternehmen ins Industriegebiet am Rande von Kevelaer. Und wohl keiner der internationalen Gäste hatte zuvor die Erwartung gehabt, auf eine der modernsten Produktionsstätten für Tiernahrung in Europa zu treffen.